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  • Pflichtlektüre

    Von: Echo Charly Datum: 5. April 2019

    Seit Jahren fordern Gelehrte ein Umdenken in der Wirtschaftswissenschaft. Wir schauen hilflos zu, wie der geradezu religiöse Marktfundamentalismus mit all seinen Begleiterscheinungen die Solidarität einer Gemeinschaft aushöhlt, die Ressourcen unseres Planeten ausbeutet, die Natur zerstört und durch die immer deutlicher zutage tretende Kluft zwischen arm und reich Kriege heraufbeschwört.
    Ich habe mehr als 20 Jahre als Manager in Konzernen unterschiedlicher Größe gearbeitet und immer wieder feststellen müssen, dass die im Buch von Marc Elsberg beschriebenen ökonomischen Grundlagen (und ihre Fehler) tatsächlich systemimmanent sind. Der Wahn des immerwährenden Wachstums, die Ausbeutung Dritter, die kurzfristige Gewinnmaximierung sind im globalen Wettbewerb betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten, so lange die Wirtschaftspolitik einer Gesellschaft sich nicht von dem Lobbyismus der Nutznießer des herrschenden Systems emanzipiert. Leider hat Ted Holden Recht, wenn er sagt, dass es in erster Linie um Macht geht.
    Ein klasse Buch, von höchster Relevanz, das einen aber leider auch zornig, ohnmächtig zurücklässt, denn
    "Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft."
    (Bertolt Brecht)

  • Gier

    Von: Matthias Wollers Datum: 29. März 2019

    Ich habe zufällig, unmittelbar bevor "Gier" mich (innerhalb 24h gelesen) begeistert hat, "Machtbeben" von Dirk Müller gelesen. Beiden Werken liegt ein identisches, gut belegbares Ausgangsszenario zugrunde, wobei für mich "Machtbeben" als Sachbuch einen Katalysator / Booster zum tieferen Verständnis des neuen Werkes von Marc Elsberg darstellt. Ich empfehle nach der Lektüre den Besuch der Webseite des London Mathematics Laboratory, deren Arbeit Grundlage der im Buch vorgestellten Bauernfabel ist. Dies ist die Antwort auf die Frage, welches sozio-ökonomische Modell uns aus der apokalyptisch anmutenden Sackgasse führt, in die uns das nicht zuende gedachte Wachstumsparadigma gebracht hat. Wäre ich John Maynard Keynes, würde ich Marc Elsberg für den Literaturnobelpreis und Ole Peters für den Wirtschaftsnobelpreis vorschlagen! Herzlichen Dank für Ihre ebenso mutige wie weg-weisende Arbeit.

  • GIER Wie weit würdest du gehen? (fehlt noch in der Liste oben ;-) )

    Von: Anna Walfisch-Argentis Datum: 24. März 2019

    Lieber Herr Elsberg! Ich gratuliere Ihnen zu diesem Buch! Am 11.3.2019 gekauft, am 12.3.2019 bereits gelesen. Der geniale Thriller zur richtigen Zeit mit einer Punktlandung veröffentlicht! Perfektion vom Feinsten !!! Wenn dass kein Welterfolg wird, dann weiß ich nicht ....
    Ich freue mich schon auf den Kinofilm, der gaaaanz sicher kommt :-))))
    Da sie der Menschheit dieses Buch geschenkt haben, wünsche ich Ihnen so viel Erfolg und Reichtum, dass Sie das nächste Buch nur mehr zum Spaß schreiben. Mögen sie in Geld schwimmen!! Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!! Danke für die schönen, spannenden Stunden mit diesem übermenschlich guten Buch!!!

  • Lese-Gier vom Feinsten plus gelungene Wissenschaftskommunikation

    Von: Alexandra Datum: 14. März 2019

    So schnell hatte ich noch keines der vorhergehenden Elsberg-Bücher ausgelesen. Spannende Geschichte und gelungene Wissenschaftskommunikation. Eigentlich Pflichtlektüre für (wirtschafts-)politische alle Entscheidungsträger_innen und -träger. Und: Wussten wir nicht immer schon, dass Kooperation die Menschheit weiter bringt als Konkurrenz. Bin schon gespannt auf die Bauernfabel.

  • Erschreckend

    Von: J.P. Datum: 10. März 2019

    Ein wirklich tolles Buch, erschreckend und realitätsnah, ich habe es in zwei Tagen gelesen... sehr empfehlenswert.
    Drei Kleinigkeiten haben mich gestört, bitte als konstruktive Kritik auffassen:
    1. Geister = Drohnen -- das hier die Protagonistenso lange brauchen, um das zu kapieren, ist nicht realitätsnah
    2. "Die Scheiße kommt dem Ventilator nah" --- sorry, aber "shit hits the fan" sollte wirklich anders übersetzt werden: Die Kacke ist am dampfen bspw.
    3. Der Mord zu Anfang ist für mich nach wie vor hinsichtlich Motivation und auch der Opferauswahl (warum der Außenminister?) nicht klar geworden.

  • Der perfekte Thriller!

    Von: T.G. Datum: 24. Februar 2019

    Habe grade "Helix" beendet und bin komplett begeistert. Das ist tatsächlich der "Pageturner" wie er versprochen wurde. Wenn nicht Nächte zwischen den Tagen gewesen wären, hätte ich das Buch wahrscheinlich in einem Zug durchgelesen. Hammer.

  • realität oder fiktion...

    Von: S. Datum: 8. Februar 2019

    ich hab auch das dritte elsberg-Buch verschlungen bzw. konnte es fast nicht weglegen. Toll spannend geschrieben. Genveränderung bis zuende gedacht... man überlegt ständig ist die Wissenschaft wirklich schon so weit... Wahrscheinlich ja, denn die Bücher sind ja immer gut recherchiert und nah an der Wirklichkeit.
    Ich freue mich schon auf das nächste Buch/Thema :-)

  • erneut ein großartiges Buch ! gehört verfilmt....

    Von: Alexander Moser Datum: 3. Februar 2019

    Gerade vor zehn Minuten habe ich das Buch zu Ende gelesen und neben die anderen Beiden in das Regal gestalt (1. Reihe)...

    Der Autor hat es schon wieder geschafft, mich an ein Buch "zu kleben".
    Konnte die letzten Tage an fast nix anderes denken und habe mich jeden Tag gefreut, dass meine Zug-Pendlerei zum Arbeiten so lang dauert ;-)

    Ich habe keine Ahnung, wo andere Leser da Längen oder Langeweile fanden - ich fand´s super spannend und fühlte mich bestens unterhalten !

    Bin mal gespannt, wann sich jemand an eine Verfilmung macht...

    Ich freue mich schon auf die nächsten Werke !

  • Nicht so gut wie "Black Out" und "Zero"...

    Von: buecherliebe98 Datum: 22. Januar 2019

    Das Grundthema in diesem Buch fand ich sehr Interessant, weswegen ich dieses Buch mit voller Lust angefangen habe und relativ schnell durchlas. Darf man in die Natur eingreifen, um bloßen Nutzen für den Menschen zu erzielen? Darf man das Erbgut verändern zB Krankheiten ausschließen oder bestimmte Begabungen hinzufügen?

    Das Buch bezieht sich auf Themen, die Wissenschaftler anstreben und erforschen, was spannende Themen sind, jedoch habe ich nicht Biochemie oa studiert und konnte teilweise den Erklärungen nicht recht folgen, wodurch es ein schweres unterfangen war. Dennoch hatte ich immer unsere Nachrichten im Kopf, wie weit Trump geht und ob es tatsächlich von nutzen ist, seinen zB verstorbenen Hund in Südkorea klonen zu lassen..

    Doch das Buch ist wie Black Out und Zero unglaublich spannend und lehrreich, auch der Schreibstil ist wieder passend, hochgetrieben und dennoch einfach gehalten, sodass die Seiten nur so fliegen. Die Kapitel sind kurz, wechseln von wissenschaftlich und einfachen Handlungsträngen, weswegen ich mit keinem Protagonisten warm wurde, niemanden mochte ich so wirklich, auch deren Schicksal lag mir nicht am Herzen. Oftmals musste ich weitgehend überlegen was denn vorher bei jenem Protagonisten passiert ist, da es eben manchmal total durcheinander war und das vorherige Kapitel so komplex war, dass ich den kompletten Bezug verloren habe. Ich finde, dass man mit der Thematik viel mehr hätte anfangen können, da es ein großes Thema ist, vieles werden wir nichtmal durch die Medien mitbekommen, wie weit die Menschen beim zB "Gottspielen" überhaupt sind.. Oder es denn wirklich nützlich ist, mehr von Nutzen als dass es Schaden anrichtet, in die Natur einzugreifen.

    Fazit:
    Mehr oder weniger bin ich enttäuscht, denn es ist Marc Elsberg, er hat mit Black Out und Zero bereits tief in die Tasche gegriffen, vielleicht war sie nun ausgeschöpft.

  • Sie werden uns ersetzen

    Von: Lesefreude Datum: 13. Januar 2019

    Die Gentechnik ist ein Bereich in dem ich mich überhaupt nicht auskenne. Insofern war es für mich doppelt interessant zu lesen, was in dieser Wissenschaftsdisziplin alles möglich ist bzw. in Zukunft vielleicht möglich sein wird.

    Die Absätze über Gentechnik und die Beschreibungen wie bzw. womit DNA verändert wurde, sind sehr komplex. Vieles klang für mich schlicht verrückt. Doch es ist schon ausreichend das ein oder andere Wort in die Suchmaschine deines Vertrauens zu tippen und du wirst merken wie viele der beschriebenen Dinge tatsächlich so oder in einer abgewandelten Form bereits gemacht werden.

    Marc Elsberg nimmt existierende Verfahren, lässt seine Fantasie spielen und eröffnet damit, unabhängig von jedweden moralischen Bedenken, neue Möglichkeiten. Alles in allem muss ich jedoch gestehen, dass ich so einige dieser wissenschaftlichen Beschreibungen aufgrund meiner fehlenden Vorkenntnis mit der Thematik nicht vollumfänglich verstanden habe. Im Lesefluss hat mich das nicht gestört, wenngleich ich über den ein oder anderen Absatz etwas schneller hinweg gelesen habe.

    „Helix“ teilt sich grundsätzlich in 3 große Handlungsstränge, die die solide Basis der Geschichte darstellen.
    Neben diesen 3 Haupthandlungsplätzen tun sich weitere Nebenschauplätze auf. Wie es für Marc Elsberg durchaus üblich ist, werden Charaktere, die zu Beginn lediglich eine Nebenrolle einnehmen, im Verlauf der Geschichte immer wichtiger und geben dem Buch eine Wendung.

    Wie auch bereits in „Blackout“ und „Zero“ ist das Buch in Tag geteilt. Die großen Überkapitel stellen 9 Tage dar. An jedem Tag gibt es zahlreiche kurze Kapitel die von 1 bis 134 durchnummeriert sind. Jedes dieser kurzen Kapitel stellt einen Szenen- und Perspektivenwechsel dar. Am Tag 4, auf Seite 250 von 646 beginnen sich die einzelnen Handlungsstränge langsam zu verweben. Dies wird auch höchste Zeit, da man sich langsam zu fragen beginnt, wo das Ganze hinführen soll.

    Wie so oft gibt es dabei einen Handlungsstrang, der den Leser nicht so sehr anspricht wie die anderen. Bei mir war es in diesem Fall der Teil mit Andwele. Elsberg fokussiert sich in diesem Erzählstrang zu sehr auf die wissenschaftlichen Aspekte. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor mehr auf die Folgen für die Gesellschaft in Europa und vor allem in Tansania sowie mögliche Gesundheitsaspekte durch genmanipulierte Nahrung eingeht. Eine riesen Chance oder gefährliche, versteckte Gefahr?

    Denn im Hinblick auf die Babies mit genetisch verbesserten Anlagen, gelingt dies Elsberg ganz hervorragend. Im ersten Moment klingt das alles ganz fantastisch. Ja, ich sah zu Beginn nicht mal Argumente, die dagegen sprechen könnten. Etwas was vom Autor auch ganz klar beabsichtig ist. Im Verlauf des Buches, werden die Risiken und Gefahren nach und nach aufgearbeitet und man schämt sich beinahe für seine Kurzsichtigkeit.

    Wie in jeder actionreichen Dystopie darf natürlich eine finale Verfolgung nicht fehlen. Dies sind leider immer die Teile von Dystopien, die für mich wenig Mehrwert beinhalten. So mitreißend diese Verfolgungsjagenden auch geschrieben sein mögen, kommt dabei bei mir leider einfach keine Spannung auf. Ein, wie es mir scheint, notwendiges Übel, dass ich für eine gelungene Dystopie gerne in Kauf nehme. Denn sobald die Verfolgung beendet ist, setzt Marc Elsberg mit einem grandiosen Finale noch eines drauf. Ganz langsam und schmerzhaft injiziert er dem Leser einen letzten Gedanken, der uns das Gefühl gibt, wehrlose Spielbälle in einem übergeordneten Spiel zu sein.

    Mit „Helix“ begeben wir uns in das breite wissenschaftliche Feld der Gentechnik. Was und wie viel davon ist gut? Marc Elsberg zeigt die ungehörigen Potentialen hinter dieser Wissenschaft auf und macht uns mit Risiken vertraut.

    Den im Endeffekt bleibt es uns überlassen ob wir die Technologie nutzbringend und positiv einsetzen wollen oder damit eine ungeheuerliche Zerstörung einleiten. Ein Satz der leicht dahingesagt ist. Denn nach dem Lesen von „Helix“ zeigt sich nur zu deutlich, dass die erste Herausforderung bereits in der Definition von „nutzbringend“ und „positiv“ liegt.