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  • Spannender Wirtschaftskrimi

    Von: Ralf Ortmayr Datum: 18. August 2019

    Die Idee eine Wirtschaftstheorie in einen Roman umzusetzten ist genial.
    Eine der Kernsätze ist: "Warum wurde das nicht schon früher entdeckt."
    Das Thema Spaltung, Egoismus und Gier ist hochaktuell. Wenn man sich die aktuellen Streitereien in der Politik und Wirtschaft ansieht findet man täglich Themen die damit zu tun haben.
    Ich hoffe, dass der Roman viele Leute zum Nachdenken anregt.

  • Einfach fabelhaft gut!

    Von: Manfred Bruhn Datum: 16. August 2019

    Marc Elsberg ist zweifelsfrei ein anerkannter Meister des Science-Thrillers. Mit seinem aktuellen Roman „Gier“ hat er seine Ausnahmestellung ein weiteres Mal bravourös untermauert.
    Die von der ersten bis zur letzten Seite des Romans spannende Story entwickelt er dabei auf der Grundlage von fundamentalen Erkenntnissen einer Gruppe von Wissenschaftlern am London Mathematical Laboratory. Diese Erkenntnisse mögen der breiten Öffentlichkeit bis heute weitestgehend unbekannt sein und dennoch bergen sie eine gesellschaftspolitische Brisanz in sich, die mit Sicherheit Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der menschlichen Zivilisation haben wird.
    Diese Gruppe von Wissenschaftlern hat nichts Geringeres geleistet, als den mathematischen Beleg zu erbringen, dass das wissenschaftliche Fundament unserer gesamten bisherigen gesellschaftlichen Entwicklung fehlerhaft ist. Vereinfacht ausgedrückt, haben die Londoner Wissenschaftler den mathematischen Nachweis erbracht, das faire Kooperation dem vorherrschenden Konkurrenzdenken wirtschaftlich überlegen ist und zu mehr Wohlstand für alle führt. Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis bedeutet nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der künftigen Entwicklung der menschlichen Zivilisation!
    In meiner lang zurückliegenden Schulzeit habe ich gelernt, dass sich Dichter in der Vergangenheit oft der Fabel bedient haben, um gesellschaftskritische Zusammenhänge einer breiteren Öffentlichkeit leicht verständlich zu vermitteln. In seinem Roman „Gier“ entwickelt Marc Elsberg gekonnt die „Bauernfabel“ um auf die realen Erkenntnisse der Londoner Wissenschaftler und ihre praktische Bedeutung für die weitere gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam zu machen. Eine animierte Version der „Bauernfabel“ ist auf der Website: https://gier-das-buch.de/ zu finden, ebenso wie ein Link zu den, dem Buch zugrunde liegenden, wissenschaftlich-mathematischen Papieren des London Mathematical Laboratory (LML).
    Der Roman „Gier“ und insbesondere der reale Kern der „Bauernfabel“ haben mich aktiv werden lassen und so bin ich auf die WeQ Economy aufmerksam geworden. „WeQ – more than IQ“ – die gigantischen Potentiale der WeQ Economy faszinieren täglich mehr Menschen. Längst haben Schulen, Universitäten, Thinktanks, Start-Ups und progressive etablierte Unternehmen weltweit damit begonnen, diese Potentiale zu erschließen und nachhaltig zu nutzen.
    WeQ Economy – eine Wirtschaft für den Menschen: Der Paradigmenwechsel hat bereits begonnen!
    Für mich ist der Roman „Gier“ ein fabelhafter Motivator, um mich mit der Philosophie der WeQ Economy und ihren faszinierenden Potentialen aktiv auseinanderzusetzen. Danke an Marc Elsberg.

  • Respekt

    Von: Helmuth Datum: 22. Juli 2019

    Gier 2 Tage, Black Out 6 Tage, Helix 3 Tage und jetzt kommt Zero !!!
    Wer sich für Wissenschaft interessiert, ist über die Mischung begeistert und staunt über den Umfang und das Spannungspotential.
    Da ich mich selbst mit der Theorie-Gläubigkeit der Menschen (Beginn in der 1. Klasse und der Wissenschaftler im Besonderen (sie befinden sich in der Sackgasse und finden nicht heraus!) beschäftige, sind diese Bücher sensationell. Vielen Dank.

  • Die Mächtigern gewinnen immer

    Von: Karl-Heinz Baumann Datum: 15. Juli 2019

    Hallo, ich hätte mir gewünscht, daß Jiil Ihren Virus verbreitet, denn Sie wollte z.B. das Saatgut an alle weitergeben, ohne finanzielle Interessen. Welche Ethik hätte sich da verbreiten können. Aber die USA mußten ja gewinnen und führten dann die Experimente selbst weiter. So ist leider die Realität. Dan Brown hat in seinem Buch Inferno, die Blase in Venedig platzen lassen und somit kam ein Virus in die Welt, der mit einem Schlag die Hälfte der Menschheit unfruchtbar machte.

  • Schockierend, leider etwas langweilig erzählt

    Von: Frank Ullrich Datum: 9. Juni 2019

    Sie haben wieder einmal den Finger in die Wunde unserer ach so fortschrittlichen Zivilisation gelegt. Eine beeindruckende Vision von der Abschaffung des Menschen.
    Mit fehlt es leider an Spannung ,welches der Untertitel -Sie werden uns ersetzen- bei mir erzeugt hat.
    Leider lösen sich die vielen Handlungsstränge, die am Anfang aufgebaut werden und Spannung versprechen, ziemlich unspektakulär und eher beiläufig auf. Die Dialoge von Greg, Helen und Co. musste ich irgendwann quer lesen, die Handlung in New Garden nimmt einen zu großen und nicht spannenden Teil des Buches ein.
    Trotzdem, Ihr Buch ist ein Muss und sollte auch von Frau Karliczek (Bundesforschungsministerin) und anderen, die über das Thema Gentechnik zu entscheiden haben, gelesen werden.

  • Super interessant

    Von: Lotta Datum: 4. Juni 2019

    Juhu,
    Ich studiere derzeit Medizin und lerne derzeit Biochemie und davor das Buch zu lesen macht super viel Spaß, weil sein Buch so gut recherchiert ist und ich gerade im DNA Bereich noch einiges lernen konnte. Es ist aber auch total beängstigend, wenn man sich vorstellt, dass das Ganze vielleicht wirklich werden könnte oder es schon längst ist. Die Artikel über die genmanipulierten Zwillinge aus China sind ja bereits überall im Netz nachzulesen. Ein tolles Buch, eine tolle Geschichte gespickt mit gruseligen Wahrheiten über unsere Zukunft.

  • Fauler Leser

    Von: harald auer Datum: 9. April 2019

    Lieber Marcus, eigentlich bin ich ja ein fauler, selektiver Leser. D.h. ich habe in meinem Leben nur wenige Bücher verschlungen - Die Prophezeiungen der Celestine; Danke, dass Sie hier rauchen, Der zweite Reiter, Der Schwarm, teilweise Ted Chiangs sci-fi Fabeln, die Hjorth & Rosenfeldt Krimis und jetzt auch Gier, das ich letztens auf einem Hamburg Trip zufällig im Kiosk entdeckt habe. Ich dachte gleich, hey, den kenne ich - mit dem hatte ich schon Kaffee und Kuchen ;-) . Gratulation, du bist in (d)einem Metier angekommen (das auch absolut meines ist - vielleicht liegt es daran, dass wir beide Industrie Design studiert haben?), wo du, basierend auf aktuellen Fakten, weiterdenken und überzeichnen (damit auch warnen) kannst! Zudem finde ich v.a. die Hausbesetzer Charaktere sehr gut getroffen. Daniel Brühl wäre bei einer Verfilmung die Idealbesetzung für den Pfleger, der nicht weiß, wie ihm gefühlsmäßig geschieht. Schöne, flüssige, nicht altbackene, aber auch nicht flapsige Sprache und gut recherchiert, wie man an den aktuellen Wohnungsprotesten in Berlin sehen kann. Muss mir natürlich jetzt auch Helix und Blackout kaufen, um zu sehen wie lange die Halbwertszeit davon ist. Letzte Frage - woran erkennst du, dass ein Thema auch wirklich tragfähig für ein Buch ist?

  • Pflichtlektüre

    Von: Echo Charly Datum: 5. April 2019

    Seit Jahren fordern Gelehrte ein Umdenken in der Wirtschaftswissenschaft. Wir schauen hilflos zu, wie der geradezu religiöse Marktfundamentalismus mit all seinen Begleiterscheinungen die Solidarität einer Gemeinschaft aushöhlt, die Ressourcen unseres Planeten ausbeutet, die Natur zerstört und durch die immer deutlicher zutage tretende Kluft zwischen arm und reich Kriege heraufbeschwört.
    Ich habe mehr als 20 Jahre als Manager in Konzernen unterschiedlicher Größe gearbeitet und immer wieder feststellen müssen, dass die im Buch von Marc Elsberg beschriebenen ökonomischen Grundlagen (und ihre Fehler) tatsächlich systemimmanent sind. Der Wahn des immerwährenden Wachstums, die Ausbeutung Dritter, die kurzfristige Gewinnmaximierung sind im globalen Wettbewerb betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten, so lange die Wirtschaftspolitik einer Gesellschaft sich nicht von dem Lobbyismus der Nutznießer des herrschenden Systems emanzipiert. Leider hat Ted Holden Recht, wenn er sagt, dass es in erster Linie um Macht geht.
    Ein klasse Buch, von höchster Relevanz, das einen aber leider auch zornig, ohnmächtig zurücklässt, denn
    "Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft."
    (Bertolt Brecht)

  • Gier

    Von: Matthias Wollers Datum: 29. März 2019

    Ich habe zufällig, unmittelbar bevor "Gier" mich (innerhalb 24h gelesen) begeistert hat, "Machtbeben" von Dirk Müller gelesen. Beiden Werken liegt ein identisches, gut belegbares Ausgangsszenario zugrunde, wobei für mich "Machtbeben" als Sachbuch einen Katalysator / Booster zum tieferen Verständnis des neuen Werkes von Marc Elsberg darstellt. Ich empfehle nach der Lektüre den Besuch der Webseite des London Mathematics Laboratory, deren Arbeit Grundlage der im Buch vorgestellten Bauernfabel ist. Dies ist die Antwort auf die Frage, welches sozio-ökonomische Modell uns aus der apokalyptisch anmutenden Sackgasse führt, in die uns das nicht zuende gedachte Wachstumsparadigma gebracht hat. Wäre ich John Maynard Keynes, würde ich Marc Elsberg für den Literaturnobelpreis und Ole Peters für den Wirtschaftsnobelpreis vorschlagen! Herzlichen Dank für Ihre ebenso mutige wie weg-weisende Arbeit.

  • GIER Wie weit würdest du gehen? (fehlt noch in der Liste oben ;-) )

    Von: Anna Walfisch-Argentis Datum: 24. März 2019

    Lieber Herr Elsberg! Ich gratuliere Ihnen zu diesem Buch! Am 11.3.2019 gekauft, am 12.3.2019 bereits gelesen. Der geniale Thriller zur richtigen Zeit mit einer Punktlandung veröffentlicht! Perfektion vom Feinsten !!! Wenn dass kein Welterfolg wird, dann weiß ich nicht ....
    Ich freue mich schon auf den Kinofilm, der gaaaanz sicher kommt :-))))
    Da sie der Menschheit dieses Buch geschenkt haben, wünsche ich Ihnen so viel Erfolg und Reichtum, dass Sie das nächste Buch nur mehr zum Spaß schreiben. Mögen sie in Geld schwimmen!! Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!! Danke für die schönen, spannenden Stunden mit diesem übermenschlich guten Buch!!!